Wir glauben, dass alltägliche Verbraucher dazu beitragen können, benachteiligte Gemeinschaften zu stärken, indem sie ethisch einwandfreie Waren auf dem internationalen Markt kaufen. Für uns ist es sehr wichtig nicht nur den Erzeugergemeinschaften nachhaltige Einkommen zu sichern, sondern auch einen Ort zu schaffen, an dem Produkte aus ethischen Quellen gekauft werden können, die eine wirtschaftliche Integration ermöglichen.

Wir arbeiten mit lokalen Handwerkern aus Brasilien zusammen, um der lokalen Wirtschaft zu helfen. Die Idee ist es alleinerziehenden Müttern zu ermöglichen, von zu Hause aus zu arbeiten und eine nachhaltige Lebensweise aufzubauen.

Unsere Produkte werden auf fairer Handelsbasis hergestellt und 10% des Gewinns gehen an das Straßenkinderprojekt CAMM. Dieses Projekt existiert über 35 Jahre in einem Slum namens „Linda do Tiro“ nordöstlich von Brasilien. Einige der hier lebenden Mutter und jungen Frauen sind ebenfalls an der Marke beteiligt. Bio-Ohrringe Goldenes Gras stammt aus Nordbrasilien, wo es eine wichtige Einnahmequelle für die Dorfbewohner darstellt. Etwa 500 Familien arbeiten mit dem "Golden Gras". Das Gras ist eine seltene Pflanze, die das Aussehen von gesponnenem Gold hat und nach der Ernte weiter leuchtet. Es ist stark, langlebig und flexibel genug, um in Accessoires eingewebt zu werden. Es ist auch sehr leicht, so dass Ohrringe, die wie Gold aussehen, praktisch schwerelos sind.

Das Naturschutzmanagement der brasilianischen Regierung (EMBRAPA) stellt sicher, dass es sich um eine erneuerbare Ressource handelt. Die brasilianische Regierung verbietet den Export des Rohgrases; Nur handgefertigte Produkte dürfen außerhalb des Bundesstaates Tocantins verkauft werden. Die Herstellung von Kunsthandwerk begann mit den Indigenen, wahrscheinlich aus der Xerente-Ethnie, die den Einheimischen auf ihrem Weg durch die Region um die 1930er Jahre die Kunst beibrachten. Jahrzehntelang wurde das Kunsthandwerk nur von Frauen für Haushaltszwecke oder sporadische Verkäufe hergestellt. Heute gibt es mindestens 12 lokale Gemeindeverbände.

Die Blüte von Syngonanthus Nitens beginnt im Juli und die Samen werden von Anfang September bis Oktober produziert. Die Umweltbehörde (Naturatins) hat ein regionales Gesetz erlassen, das die Ernte von Landschaften erst nach dem 20. September erlaubt und das Schneiden und Verteilen von Blütenköpfen in den Grünlandgebieten unmittelbar nach der Ernte von Landschaften vorschreibt. Dieses regionale Gesetz kann ein effizientes Instrument sein, um zur Nachhaltigkeit handwerklicher Aktivitäten beizutragen.

Wenn Sie mehr über das Straßenkinderprojekt CAMM erfahren möchten, dann klicken Sie bitte auf folgenden Link:

www.strassenkinder-brasilien.de